wiesmoor


Wo liegt Wiesmoor ?

Wo liegt Wiesmoor ?

Die Siedlung

Die NWK haben vor dem Kriege rund 100 ihrer Leute angesiedelt und ihnen zu einem eigenen Hausgrundstück verholfen. Noch dem Kriege ist eine neue Siedlung im Werden, für die 200 Stellen vorgesehen sind. Hiervon sind 120 bereits fertiggestellt und bezogen. Jeder dieser neuen Siedler erhält 2 ha Land und ein Haus. Haus und Land werden unter günstigen Bedingungen Eigentum des Siedlers. Bei dor Anlage dieser Siedlung ist bereits darauf Rücksicht genommen, daß die Inhaber später Gemüsebau und Pflanzenvermehrung betreiben und daß die Erzeugnisse genossenschaftlich verwertet werden.

Die neue Landschaft

Es wäre nun verfehlt, anzunehmen, daß die vielen Besucher Wiesmoors – es sind zur Zeit jährlich etwa 120.000 eine Zahl also, um die mancher Badeort Wiesmoor beneiden würde – nur der technischen Dinge oder der Bodenkultur wegen hierherkommen. Sicherlich sind die Treibhausanlagen und die Blumenfelder starke Anziehungspunkte. Aber es ist auch die aus dem Moor herauswachsende Landschaft selbst, die viele und unbekannte Reize bietet.

Ein 20 ha großer Gemeindepark nördlich von Wiesmoor sowie der nahegelegene Klosterwald von Hopels laden ein zu Spaziergängen und bieten Möglichkeiten zur Entspannung und Erholung in frischer Waldluft. Zu beiden Seiten entlang der Autostraßen durch den aufgelockerten Ort Wiesmoor blühen Tausende von Knollenbegonien in Pastellfarben, stehen Hunderte von Blumenkästen auf weißen Säulen. Ergänzt werden diese Säulenreihen durch einen breiten Streifen üppiger Blumenbeete, so daß der Besucher den Eindruck gewinnt, jedes öffentliche Gebäude oder private Wohnhaus liege inmitten von Blumenrabatten.

Die Gaststätten

Im Mittelpunkt der neuen Großgemeinde, die mit den NWK in der weiteren Gestaltung Wiesmoors zusammengeht, liegt der „Torfkrug“. Mit seinen Blumenterrassen, umsäumt von einer Torfwand, die fast das ganze Jahr mit Blumen bepflanzt ist, gilt er heute mit seinen in bester, alter Bauernkultur ausgestatteten Räumen als eine Stätte wahren Behagens mit einer Gosthofkultur, die eben ostfriesischen Gepräges ist. Hier kann man, wie es heißt, Kenntnis gewinnen von der handwerklichen Schönheit alten ostfriesischen Geräts, und hier erwärmt sich der Gast an kühlen Tagen am offenen Feuer des Kamins.

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