Marilyn Monroe Werbung

Marilyn Monroe bilder

Marilyn Monroe

Vor dreißig Jahren verstarb unter ungeklärten Umständen die Schauspieler-Legende Marilyn Monroe. Obwohl drei Dekaden vergangen sind, ist die Faszination, die von dieser Frau ausgeht, noch stärker als zu Lebzeiten der Monroe. Der Boom oder sollte man sagen, das Geschäft mit Marilyn läuft auf Hochtouren. Zahlreiche mehr oder minder gelungene Bücher, Schallplatten und CD’s, Poster und Postkarten, T-Shirts, Krawatten und Socken mit ihrem Abbild werden jedes Jahr angeboten und verkauft I Zum diesjährigen Todestag werden wieder zahlreiche Gesichter Marilyns vom Zeitungsständer blicken, verlockend, glamourös oder traurig. Dieses Gesicht wurde und wird heute so oft benutzt, daß es für die Werbebranche nun gar verbraucht scheint. Als Andy Warhol die Monroe in den 60er Jahren mit einer Siebdruckserie zur Pop-Ikone stilisierte, nahm er Jahrzehnte des Marketing vorweg. Heute ist die Monroe ein Markenzeichen wie die Mickey Mouse oder der Schriftzug von Coca Cola. Oftmals wird dabei vergessen, daß sich hinter dem Emblem ein Menschenschicksal verbirgt.

Als Monroe-Fan versucht man stets hinter die Kulissen zu blicken und ein Eindruck vom Menschen zu bekommen. Dies ist, bei den oft widersprüchlichen oder unwahren Informationen, kein leichtes Unterfangen. Zumal die starke Legendenbildung durch unterschiedlichste Quellen eher behindert als hilft. Doch zum Glück gibt es den Film, denn in jedem ihrer Spielfilmrollen schimmert ein kleines Stück vom Menschen Marilyn Monroe durch. Erstmalig in diesem Lande präsentieren das Eiszeit und das Moviemento eine umfangreiche Retrospektive mit Filmen der Schauspielerin. Neben dem Umstand, daß es einige Premieren und seltene Filme zu sehen gibt, freut es mich besonders, daß alle Filme in der Originalfassung sind. Endlich einmal erscheint Marilyn Monroe als Ganzes auf der Leinwand.

Jeder Schauspieler kämpft mit der Schüchternheit, mehr als man sich vorstellt… Ich bin ein sehr unsicherer Mensch. Ich muß wirklich kämpfen… Ein Schauspieler ist keine Maschine, auch wenn sie das immer wieder behaupten.“

„Die Geschäftsführer können eine Erkältung bekommen, zu Hause bleiben und anrufen; aber wie kann man es als Schauspieler wagen, eine Erkältung oder einen Virus zu bekommen… Ich wünschte, sie müßten mal mit Fieber und einen Virus in einer Komödie spielen. Ich bin keine Schauspielerin, die nur aus Gründen der Disziplin im Studio erscheint. Das hier hat nichts mit Kunst zu tun… es soll eine Kunstform sein, nicht irgendeine Fabrik.“

Marilyn Monroe-Filme

Ladies Of The Chorus

„Ladies Of The Chorus“ birgt eine echte Überraschung. Marilyn singt und tanzt, daß man meinen könnte, sie wäre nicht die Anfängerin, sondern bereits der Star des Films.

Ein kleiner billiger Film, der sicherlich ohne Marilyn heute vergessen wäre. Ihre Rolle in dem Film ist so groß, wie sie in den nächsten zehn Filmen nicht mehr sein sollte. Warum der Film in Deutschland bisher nicht zu sehen war, ist mir ein Rätsel. Ein echter Leckerbissen für jeden Monroe-Fan!

„Einer der Vorzüge dieses Films ist Miss Monroes Gesang. Sie ist hübsch und zeigt – mit ihrer angenehmen Stimme und ebensolcher Ausstrahlung – vielversprechendes Talent.“ (Tibor Krekes, Motion Picture Herald)

1948
Produktion: Columbia
Regie: Phil Karlson
Darsteller: Adele Jergens, Rand Brooks

Love Happy

Zugegeben, Marilyns Part ist so klein, daß nicht einmal Zeit bleibt, sie mit Namen anzureden. Doch ihr kurzer Dialog mit Groucho ist ein schönes Beispiel, mit einer bizzaren Szene, die nichts mit der Handlung des Films zu tun hat, den Zuschauer zum Lachen zu bringen. „Love Happy“ sollte der letzte gemeinsame Film der Marx-Brothers werden.

1949
P: United Artist
R: David Miller
D:die Marx-Brothers

Asphalt Dschungel

Dieser Klassiker des Film-Noir war nicht nur für John Huston eine Festigung seines Star-Regisseur-Sta-tus in Hollywood, sondern auch für Marilyn die erste Rolle, in der sie von der Kritik ernst genommen wurde. „Bei mir spielte Marilyn Monroe ihre erste richtige Filmrolle, und ich kann nicht behaupten, daß ich auch nur die leiseste Ahnung hatte, was noch aus ihr werden sollte. Ich fühlte aber, daß sie in diesem Film gut sein würde und habe sie deshalb auch unter einer ganzen Reihe von Mitbewerbe rinnen ausgewählt (John Huston, Film Quarterly 1975)“

1950
P: M-G-M
R: John Husten
D: Sterling Hayden, Louis Calhern

Alles über Eva

Bette Davis Paraderolle als Margo Channings war für sie eine Art Comeback, Hollywood rächt sich hier an dem Theater, welches stets herablassend auf den Film blickte. „All About Eve“ wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet und hält immer noch den Nominierungsrekord, es sind vierzehn I Marilyn hat eine kleine, aber auffallende Rolle. Ihre Leistung verschaffte ihr einen erneuten Vertrag mit der Fox. Nur in der Originalfassung ein ungetrübter Genuß II!

1950
P: Fox R: Joseph L. Mankiewicz
D: Bette Davis, Anne Baxter, George Sanders

The Fireball

Der eigentliche Star des Films ist nicht Rooney, sondern eine Rollschuhbahn. Anfang der 50er Jahre war das Rollschuhfahren gerade eine neue Mode in den Staaten. Und so könnte man dieses B-Picture durchaus als Exploitationfilm bezeichnen. Marilyn spielt eine Liaison von Rooney, die so kurz ist wie ihr Rock. Auch in dieser cineastischen Rarität also ist Marilyns Part noch recht bescheiden. Anmerkenswert ist noch, daß sie den Pullover, den sie im Film trägt, von zu Hause mitbrachte. Denselben Pullover trägt Marilyn noch einmal in dem bisher leider verschonenden Film „Hometown Story“ von 1951.

1950
P: Fox
R: Tay Garnett
D: Mickey Rooney

As Young As You Feel

„Dieser unprätentiöse, kleine Film, den Lamar Trotti geschrieben hat und der von Harmon Jones in herrlich komödiantischem Stil inszeniert wurde, bietet, was Originalität und Geschmack betrifft, ausgezeichnete Unterhaltung, und das Publikum muß sich mit ihm sicherlich auf einer ziemlich anspruchsvollen Ebene auseinandersetzen. Albert Dekker ist höchst amüsant als der stiernackige Boss eines Kleinunternehmens, und Marilyn Monroe in der Rolle seiner Sekretärin ist superb !“( Bosley Crowther, New York Times) Unter den Monroefilmen ist dieser eine wahre Seltenheit.

1951
P: Fox
R: Harmon Jones
D: Monte Wooley, Thelma Ritter, David Wayne

Love Nest

Obwohl I.A.Diamond für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, scheint es hier mit der Geschichte etwas zu hapern. Dabei sollte Diamond zahlreiche Komödien, teils mit Billy Wilder für dessen Filme, schreiben, die zu den Besten gehören, die je das Licht der Leinwand erblickt haben. Ein Beziehungs-krisenfilm in der Marilyn die Dritte im Bunde ist. Sie spielt sehr unnahbar und verhält sich der vermeintlichen Rivalin gegenüber ziemlich biestig. Deshalb ein Fest für jeden Fan.

1954
P: Fox
R: Joseph Newman
D: June Haver, William Lundigan

Let’s Make It Legal

Eine Colbert-Komödie, etwas schwach auf den Beinen, in der es um das beliebte Thema Ehekrise geht. Marilyn spielt erneut die betörende Dritte, die einigen Grund zur Eifersucht bietet……Marilyn Monroe in einer kleinen amüsanten Rolle, als wunderschöne, gutgebaute Blondine, die ihr Auge auf Zachary Scott und dessen Millionen geworfen hat…“

1951
P: Fox
R: Richard Sale
D: Claudette Colbert, Zachary Scott, Robert Wagner

Vor dem neuen Tag

Clash by Night ist ein routiniert inszenierter Film, der stark auf seine Darsteller zählt. Diese sind überdurchschnittlich gut, so daß der Film ein schönes Beispiel eines Kammerspiels abgibt. Dreiecksgeschichte I Marilyn ist zum ersten Mal als Schauspielerin gefordert, und sie meistert ihre Rolle so gut, daß man ihr fortan größere Rollen gab. „Marilyn Monroe….schafft es die Rolle der sexy Blondine zu überwinden………und der Film könnte mehr von ihr vertragen…“

1952
P: RKO
R: Fritz Lang
D: Barbara Stanwyck, Paul Douglas, Robert Ryan

Wir sind gar nicht verheiratet

Fünf Ehepaare müßen erfahren, das ihre Eheschließung nicht gültig ist. Die Lizenz des Friedensrichter war zum Zeitpunkt der Trauung noch nicht gültig. Die plötzliche „Freiheit“ führt bei den Paaren zu einigen Turbulenzen. „Bei David Wayne und Marilyn Monroe (die aussieht, als habe Michelangelo sie aus einer Sahnetorte modelliert ) geht es darum, daß der Ehemann, der die Küchenarbeit satt hat, von seiner Frau verlangt, sie solle ihre Karriere als Schönheitskönigin an den Nagel hängen und an den häuslichen Herd zurückkehren.“

1952
P: Fox
R: Edmund Goulding
D: Ginger Rogers, Fred Allen, Victor Moore

Versuchung auf 809

Nell (Marilyn), die gerade aus der Heilanstalt kommt, arbeitet als Baby-Sitter in einem Hotel. Doch Nell ist immer noch nicht gesundet. Höchst dramatisch endet sie wieder dort, wo sie herkam, nicht ohne vorher für reichlich Aufregung zu sorgen. Obwohl einige Kritiken damals Marilyn bescheinigten, sie wäre mit der Rolle überfordert gewesen, so überrascht ihre sensible Darstellung heutzutage durchaus. Marilyn spielt mit leisen Tönen und erzwingt unser Mitleid für einen gestörten Geist.

1952
P: Fox
R: Roy Baker
D: Richard Widmark, Anne Bancroft

Liebling ich werde jünger

Eine leicht beschwingte Hawks-Komödie mit dem Hang zur Klamotte. Pure Unterhaltung, in der Marilyn erneut die Naive gibt. Wenn Marilyn aber mit Cary Grant im offenen Wagen fährt und der Fahrtwind ihr durchs Haar weht, dann heißt es – „ Anschnallen Leute I“

1952
P: Fox
R: Howard Hawks
D: Cary Grant, Ginger Rogers

Niagara

Die Niagara-Fälle und Marilyn Monroe sind hier so phantastisch in Szene gesetzt worden, daß es schwer fiele, zu entscheiden, wer von beiden die bessere Figur macht. „Twentieth Century Fox schert Sich offenbar nicht darum, daß es nur sieben Weltwunder gibt, den sie hat zwei weitere entdeckt und stellt diese in Technicolor in dem Film Niagara vor.“

1953
P: Fox
R: Henry Hathaway
D: Joseph Cotten, Jean Peters

Blondinen bevorzugt

Der klassische Stoff von Anita Loos wird hier mit Marilyn und Jane so eindrucksvoll präsentiert, daß I man sich nur schwer vorstellen kann, wie er hätte anders verfilmt werden können. Marilyn singt, [ tanzt und spielt, daß es eine wahre Freude ist. Sie macht die Figur der Loreley Lee zur unsterblichen Leinwandperson.

1953
P: Fox
R: Howard Hawks
D: Jane Russel

Wie angelt man sich einen Millionär

Nach „The Robe“ ist dies erst der zweite Film, der in Cinemascope gedreht wurde. Dementsprechend I wurde die Komödie gleich mit drei Stars ausgestattet. Leinwandfüllend I Wie Marilyn, Betty und Lauren versuchen, sich einen Millionär zu angeln, setzt Maßstäbe. „Die große Frage, wie macht sich Marilyn Monroe auf der Großblld-Leinwand, ist leicht zu beantworten. Wer darauf besteht. In der ersten I Reihe zu sitzen, fühlt sich wahrscheinlich wie In der Sauna.“

1953
P: Fox
R: Jean Negulesco
D: Betty Grable, Lauren Bacall

Fluß ohne Wiederkehr

In diesem Western muß Marilyn gegen eine wunderschöne Landschaft antreten, eine Konkurrenz gegen die sie besteht. Wildes Kanada, rasante Floßfahrten, harte Männer und die schöne Saloon-Sän-gerin Kay (Marilyn) werden gemixt, und heraus kommt ein Happy-End. Als weitere Attraktion singt Marilyn vier Lieder, mit Bravour.

1954
P: Fox
R: Otto Preminger
D: Robert Mitchum, Rory Calhoun

Rhythmus im Biut

Dieses Musical mit Liedern von Irving Berlin handelt von Mitgliedern einer Künstlerfamilie, die durch Irrungen und Wirrungen eilen müssen, um letztendlich festzustellen: „There’s no place like home I“ Marilyn war nicht erpicht darauf, in diesem Film mitzuspielen, doch die Fox köderte sie mit dem Versprechen, die Rolle in Billy Wilders nächsten Film mit ihr zu besetzen. Marilyn singt drei Lieder und ihre Heat-Wave-Nummer hinterließ einen bleibenden Eindruck. Als Irving Berlin ihre Interpretation hörte, meinte er dies, wäre die Beste gewesen, die er jemals gehört hätte.

1954
P: Fox
R: Walter Lang
D: Ethel Merman, Donald O Connor

Das verflixte siebente Jahr

Marilyn, als das Mädchen von nebenan, verdreht dem Strohwitwer Sherman gehörig den Kopf. Diese Super-Komödie prägte das Monroe-Bild entscheidend. Sie war der Traum eines jeden Mannes und sie suggerierte ihnen, daß jeder seine Chance bekäme. Marilyns Rockszene über dem U-Bahnschacht wurde zum Werbeklischee, doch das Original ist nicht zu schlagen.

1955
P: Fox
R: Billy Wilder
D: Tom Ewell

BusStop

Marilyns Leistung halten viele für ihre beste, und zu Recht meine ich. „Marilyn war während der gesamten Außenaufnahmen in Phoenix ein durchaus verläßlicher Profi. Sie kam stehts pünktlich. Ihr Hillybilly-Akzent war makellos. Man könnte meinen, sie habe schon ihr ganzes Leben an dieser Figur gearbeitet…“(Joshua Logan) Gerade der Akzent in der Sprache Marilyns läßt die deutsche Synchronisation zum Paradoxum werden.

1956
P: Fox
R: Joshua Logan
D: Don Murray

Der Prinz und die Tänzerin

Marilyn als Tänzerin, die den schlafenden Prinzen wachküßt. Dies sollte die erste Eigenproduktion der Marilyn Monroe Incorporated werden. Obwohl es zu Spannungen zwischen ihr und dem großen Theaterschauspieler kam, ist dem Film dies in keiner Weise anzumerken. Eine schöne Komödie, die einlädt, sich zwei Stunden köstlich zu unterhalten.

1957
P: M.M.Production/Warner Bros.
R: Laurence Oliver
D: L. Oliver

Die wunderbare Welt der Marilyn Monroe

Twentieth Century Fox ließ acht Monate nach Marilyns Tod einen Film, zusammengeschnitten aus fünfzehn Monroe-Filmen, produzieren. Wie sie sagten, um ihr Tribut zu zollen. Der Film hieß zuerst The World of Marilyn Monroe , dementsprechend lautete der deutsche Titel Die Wunderbare Welt der Marilyn Monroe. Rock Hudson kommentierte die einzelnen Szenen, nachdem Frank Sinatra diese Aufgabe dankend ablehnte. Übrigens hatte Hudson drei Jahre zuvor den Part in Let’s Make Love abgelehnt, behauptete jetzt aber, daß er schon immer mit Marilyn in einen Film spielen wollte. Sehr sehenswert sind hier die Szenen aus ihrem unvollendeten Film Something’s Got To Give.

1963
P : Fox
D : Rock Hudson

The Story Of Marilyn Monroe

Dies ist eine halbstündige Fernsehdokumentation, welche sehr gut die damalige Zeitstimmung vermittelt. Als Filmfassung läuft sie jeweils vor dem Spielfilm Ladies Of The Chorus, da dieser 61 min. lang ist.

1963
P : ABC TV

Marilyn-Privat (Lange Nacht)

Im Eiszeit-Kino findet am Samstag, den 15. August um 23.30 Uhr für Fans und Nachteulen eine Mari-lyn-Nacht statt. Geboten werden mehr oder weniger seltene Dokumentationen, unter vielem anderen „The Last Movie“, der viel bisher verschollenes Material aus „Something s got to give“ enthält. Natürlich nicht die schlechte deutsche Fassung, sondern in der O.F.,wie alle anderen Dokumentationen auch.

Die Dauer der Nacht richtet sich nach eurem Interesse. So , meet interesting people and have a nice evening!

Sie denken, ich wolle selbst Filme machen, dabei kann ich nicht einmal den Verkehr regeln. (als Marilyn Hollywood den Rücken kehrte)

Sie war ein Narr, sich das Leben zu nehmen. Sie hätte die erste große Regisseurin werden können, denn sie verstand wie man Filme macht. (Andy Warhol)

Es kann nicht sein. Es kann nicht sein, daß sie sich umgebracht hat. Sie hatte drei Deals am laufen. (Hollywood Agent)

Manche mögen’s heiß

Als Wilder verlautbaren ließ, er werde eine Komödie drehen, die das St.Valentins-Massaker beinhalte, hielt man ihn für komplett verrückt. Heraus kam eine der schönsten Komödien aller Zeiten. Marilyn heißt hier nicht nur „Sugar“, sie ist es auch. Jack Lemmons komische Begabung kommt in diesem Film zur vollsten Blüte.

1959
P: U.A.
R: Billy Wilder
D: Jack Lemmon, Tony Curtis

Machen wir’s in Liebe

„Marilyn Monroe erzielt in. Let’s make love einige ihrer lautesten Lacher ihres Lebens. Es ist ein ausgelassener, alberner und wirklich erfrischender Ulk….In der Vorstellung, die ich besuchte, gab es vom Publikum Szenenapplaus.“ (Alton Cook.New York World-Telegram, Sun)

1960
P: Fox
R: George Cukor
D: Yves Montand, Tony Randell

Nicht gesellschaftsfähig

Marilyns letzter vollendeter Film hinterläßt etwas Wehmut. Sie ist hier großartig und gibt Anlaß sich vorzustellen, was noch hätte alles von ihr gespielt werden können.

1961
P: U.A.
R: John Huston
D: Clark Gable, Montgomery Clift, Elli Wallach

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„Nach einer langen Dürreperiode, was wirklich amerikanische Filme betrifft, gibt es nun Grund zur Freude, denn The Misfits‘ ist so durch und durch Amerikanisch, daß niemand außer einem Amerikaner ihn gemacht haben könnte. Um ehrlich zu sein: Ich bin nicht sicher, ob ihn überhaupt jemand gemacht haben könnte außer John Huston nach einem Original-Drehbuch von Arthur Miller, und es ist kaum anzunehmen, daß Miller es ohne Marilyn Monroe geschrieben haben könnte. Da gibt es Sätze, bei denen man spürt, daß Miss Monroe selbst sie einmal gesagt haben muß…“ (Paul V. Beckley, New York, Herald Tribune)

Persönlich habe ich, wenn es mir gelingt, in meinem Beruf etwas zu erreichen, ein Glücksgefühl. Aber das sind nur Momente. Ich bin nicht einfach glücklich, so ganz allgemein. Wenn ich etwas ganz allgemein bin, dann eher elend. Meine beiden Leben, das berufliche und das private, sind so persönlich, so eng miteinander verbunden, daß ich sie nicht trennen kann: Das eine reagiert ständßj aufs andere.

Das Problem in meinem Fall, denke ich, ist, daß ich so gerne wunderbar wäre. Ich weiß, daß das einige zum Lachen bringen wird, aber es stimmt. Einmal in New York wollte mein Anwalt mit mir über Geld sprechen, mit einer Engelsgeduld erklärte er mir alles. Am Ende sagte ich zu ihm: »Ich verstehe kein Wort und es ist mir auch egal. Ich will nur wunderbar sein.« Sagen Sie das mal zu einem Juristen. Er wird Sie für verrückt halten.

Es gibt ein Buch von Rainer Maria Rilke, das mir sehr geholfen hat, Briefe an einen jungen Poeten, ohne das ich vielleicht manchmal denken würde, ich sei verrückt. Wenn ein Künstler… entschuldigen Sie, aber ich denke, ich bin fast eine Künstlerin – auch das wird wahrscheinlich wieder einige zum Lachen bringen, deswegen entschuldige ich mich also wenn ein Künstler um jeden Preis die Wahrheit sucht, hat er manchmal das Gefühl, den Wahnsinn zu streifen. Aber es ist nicht wirklich Wahnsinn. Man bemüht sich nur, das Wahrste aus sich herauszuholen, und glauben Sie mir, das ist hart. Es gibt Tage, da sagt man sich: »Sei wahrhaftig, das allein zählt!« Aber es kommt nichts. Und an anderen Tagen ist es ganz einfach.

Ich habe immer insgeheim das Gefühl gehabt, nicht vollkommen »echt« zu sein, so etwas wie eine gut gemachte Fälschung. Ich glaube, jeder Mensch fühlt das von Zeit zu Zeit. Aber in meinem Fall geht das weit, manchmal so weit, daß ich denke, ich sei im Grunde nur ein Kunstprodukt. Lee Strasberg, der Leiter des Actors Studio, sagt mir oft: »Warum bist du so unzufrieden mit dir? Du bist doch immerhin ein menschliches Wesen!« Und ich antworte: »Ja, aber ich habe den Eindruck, ich muß mehr sein als das.« -»Nein«, sagt er dann, »du mußt bei dir selbst anfangen. Was tust du gerade?« – »Ich muß ja wohl in die Rolle schlüpfen, oder nicht?« Und er wiederholt: »Nein! Du bist ein menschliches Wesen. Also geh von dir selbst aus!« Als er mir das das erste Mal sagte, rief ich: »Von MIR?« Und er antwortete: »Ja! Von DIR!«

Als ich in der Fabrik gearbeitet habe, ging ich samstagabends immer ins Kino. Das war der einzige Moment, in dem ich mich entspannen konnte, lachen und ich selbst sein. Aber was für eine Enttäuschung, wenn der Film schlecht war! Die ganze Woche hatte ich darauf gewartet und hart gearbeitet, um mir das leisten zu können. Wenn ich den Eindruck hatte, die Schauspieler haben sich keine Mühe gegeben, bin ich enttäuscht aus dem Kino gegangen, so als ob ich betrogen worden wäre. Was würde mir die ganze Woche über bleiben? Darum denke ich heute, wenn ich arbeite, an diejenigen, die dafür arbeiten, ihr Geld an der Kinokasse zu lassen, in der Hoffnung, sich zu amüsieren. Was die Produzenten und Regisseure denken, ist mir ziemlich egal, aber nicht, was die Leute, die den Film sehen werden, denken. Ich habe einmal versucht, das Herrn Zanuck zu erklären . . .

Die Liebe und die Arbeit sind die einzig wahren Dinge, die uns erreichen im Leben. Sie bilden ein Paar, sonst stimmt etwas nicht. Übrigens ist die Arbeit selbst eine Form von Liebe.

In der Fabrik habe ich mich wie gesagt beeilt, um mit der Arbeit fertig zu werden, weil sie langweilig war. Aber ich erinnere mich, daß ich trotz allem Wert darauf legte, sie so genau und so perfekt wie möglich zu tun.

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