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Mallorca greift bei illegalen Ferienwohnungen durch

Mallorca greift bei illegalen Ferienwohnungen durch. (Geld futsch und auch die Unterbringung!)

Da wird eine nette Ferienwohnung im Internet in Strandnähe von Palma de Mallorca zum fairen Preis angeboten. Kaum angekommen, die Schlüssel gerade vom Makler ausgehändigt und die restliche Summe gezahlt, stehen plötzlich Fahnder des balearischen Tourismusministeriums vor der Tür, beschlagnahmen die Schlüssel samt Wohnung und fordern die Urlauber auf, umgehend das Appartment zu räumen.

Spanien hat ein neues Urlaubsvermietungsgesetz und speziell auf Mallorca üben die Hoteliers viel Druck auf die Regi inalregierung aus, dieses Gesetz auch umzusetzen. Nach dem Gesetzestext kann für freistehende Häuser eine Lizenz beantragt werden, die touristische Vermietung von Apartments ist illegal.

Alle Wohnungen, die in Internetportalen angeboten werden, sind nach dem neuen Mietgesetz illegale Angebote, wenn sie im Zusammenhang mit „Reise“ oder „Urlaub“ beworben werden. Darauf weist Juan Franch Fluxa, Professor für Reiserecht und Autor von Publikationen zum Thema Ferienvermietung deutlich hin: „Die Online-Vermarktung von Apartments und Wohnungen ist verboten – und darunter fällt ein großer Teil der Angebote bei Airbnb.“

Werden solche Wohnungen angeboten oder auch Häuser, die nicht den Vorgaben des spanischen Gesetzes entsprechen, drohen drakonische Strafen für den Besitzer, die bis zu einer Geldbuße von über 400.000 Euro führen können. Nach wie vor scheint das Strafmaß allerdings wenig Eindruck bei Vermietern und Vermittlern zu hinterlassen: Nach lokalen Zeitungsberichten werden bei 12.000 Objekten von 30 Vermittlern und Portalen nur etwa bei 10 Prozent die Bestimmungen erfüllt.

Dagegen will die balearische Regierung nun verschärft vorgehen und hat die Anzahl der Inspektoren deutlich aufgestockt. Die Konsequenz für Nutzer der Angebote ist dabei nicht weniger drastisch: Tauchen die Inspektoren auf und entdecken Missstände. werden die Touristen aufgefordert, die Wohnung umgehend zu verlassen. Das bezahlte Geld ist damit auch meist perdu.

Schützen kann sich der Tourist nur kaum davor, auf illegale Angebote hereinzufallen. Das balearische Tourismusministerium bereitet eine Schwarze liste mit Websites vor, auf denen Apartments illegal zur Ferienvermietung auf Mallorca angeboten werden. Das hat Tourismusminister Jaime Martinez jetzt angekündigt.

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