Mödlinger Schwarzföhren

Die Mödlinger Schwarzföhren bilder

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Die Schwarzföhre- Pinus nigra austriaca – ist ein wichtiger waldbildender Baum in trockenen Lagen der Kalkgebirge Mittel-und Südeuropas Sie wird in eine Reihe geographischer Rassen gegliedert. Von der Flächenausdehnung ist sie die wichtigste österreichische Schwarzföhre, sie ist von Österreich bis zum Balkan verbreitet.

Sie ist ein immergrüner Nadelbaum von etwa 20 – 30 m Wuchshöhe, jüngere Bäume sind zunächst von kegelförmigem oder unregelmäßig säuligem Wuchs. Bei älteren Exemplaren ist der Stammansatz sehr unregelmäßig und meist offen, im oberen Teil dagegen dichter beastet und von ovalem Umriss.

Die Äste sind meist steil ansteigend, kandelaberartig, seltener auch waagrecht abgehend und ausgebreitet. insgesamt sehr veränderlich und formen-reich.

Die Rinde an sehr jungen Bäumen ist glatt, später ist sie grob gefurcht und schuppig gefeldert, dann auch braunschwarz und schwarzgrau, manchmal sogar rußig schwarz erscheinend. Die Triebe sind sehr kräftig und dick, längsfurchig und gelblich braun.

Die Knospe ist gedrungen mit schlanker, aufgesetzt erscheinender Spitze, stark verharzt, an den Seitentrieben von papierdünnen, weißlichen ziemlich langen Knospenschuppen eingeschlossen.

Die Nadelblätter stehen zu je zwei an Kurztrieben, sie sind sehr kräftig, im Querschnitt halbkreisförmig oder beidseits abgeflacht, etwa 10 – 15 cm lang, starr, leicht zugespitzt, dunkelgrün bis schwarzgrün, meist gerade oder nur leicht bogig gekrümmt.

Die männlichen Blüten am Grund der neuen Triebe sind meist zahlreich zu einer breiten Manschette gruppiert, sie sind hell-bräunlichgelb und je etwa 2,5 – 3 cm lang. Die weiblichen Zapfen sind ähnlich wie bei der Waldkiefer, jedoch deutlich größer und bis 8 cm lang und zur Reifezeit dunkelbraun.

Im Mödlinger Stadtforst hat die Schwarzkiefer eine besondere Stellung. Bei den stärkeren Durchmessern macht sie sogar 59 % der Baumartenzusammensetzung aus. Einzelne Exemplare dürften ein Alter von bis zu 270 Jahren haben.

Sie ist – sicherlich aufgrund der ausgesprochenen Schönheit der Schirmkiefer-Ausbildung – ein erwünschter Baum auf weiten Rächen und rechtfertigt außerordentliche Anstrengungen, um sie auch für zukünftige Generationen zu erhalten.

Die „Kleine Breite Föhre“ und die „Breite Föhre II“ sind heute Naturdenkmäler im Mödlinger Stadtwald.

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