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Batteriemotor für eine 4.5 Volt Taschenlampen-Batterie

Batteriemotor für eine 4.5 Volt Taschenlampen-Batterie

Dieser Motor ist mit einer gewöhnlichen 4.5-Volt-Taschenlampenbatterie in Betrieb zu setzen. Man kann damit große und kleine Batteriemotor-Modelle betreiben. Bei leicht laufenden Modellen reicht eine 4.5-Volt-Taschenlampenbatterie für eine bis zu acht Stunden dauernde Betriebszeit, öftere und länger währende Unterbrechungen der Stromentnahme verlängern deren gesamte Leistungsdauer. So wird zum Beispiel die Batterie weniger erschöpft, wenn man sie an zehn Tagen je 1/2 Stunde in Anspruch nimmt, als wenn mit derselben Batterie der Motor ohne Unterbrechung fünf Stunden lang in Betrieb gehalten würde.

Schone die Batterie.

Um die Batterie nicht unnötig zu erschöpfen, sorge man, daß sich die damit betriebenen Modelle leicht drehen. Wichtig ist es, die Transmissionsschnüre nicht zu sehr zu spannen, um eine aus dieser Ursache entstehende unnötige Reibung der Achsen in den Lagern der Modelle zu vermeiden. In vielen Fällen, bei kurzen Kraftübertragungen, besonders bei Lokomotiven und Autos, bewähren sich anstatt der Schnüre die bekannten dünnen Gummiringe, sogenannte Kuponringe. Sie sind in allen Papierhandlungen und Gummigeschäften billig zu haben.

Kurze Sfromleifungen.

Beim Anschluß der Motore an die Batterie und bei Schaltungen verwende man möglichst kurze Leitungen. Lange Leitungen wirken bei der zur Verfügung stehenden geringen Spannung einer Taschenlampenbatterie unfer Umständen empfindlich als Widerstand, was eine vorzeitige Erschöpfung der Batterie hervorrufen kann.

Uber das Schmieren.

Man schmiere die Achsen des großen Zahnrades sowie die beiden Zahnräder jeweils nach etwa acht Stunden Betriebsdauer. Ein kleiner Tropfen öl genügt, etwa so viel, wie an einem gespitzten Zündholz hängen bleibt, von dem man nur die Spitze ein wenig in Ol taucht. Man achte darauf, daß nicht das ganze Getriebe verschmiert wird. Von den frisch geschmierten Zahnrädern spritzt ein Teil des Öles nach dem ersten Inbetriebsetzen des Motors weg; auch wenn man sehr wenig geölt hat. Man achte daher beim ersten Inbetriebsetzen des Motors nach dem ölen, daß am Tisch nichts mit öl angespritzt wird. Als Schmiermittel wird Nähmaschinenöl (Knochenöl) verwendet oder ein anderes dünnflüssiges öl. Niemals Speiseöl.

Motor nicht schmieren.

Die Lager des Motors dürfen nicht geschmiert werden. Sie bestehen aus selbstschmierenden Sinter-Bronzelagern. Beim Schmieren des Motors bestünde die Gefahr, daß öl in diesen dringt und den Kollektor verölen würde, was die Funktion des Motors beeinträchtigen könnte.

Der Motor läuff vor und zurück.

Man beachte bei den Darstellungen der Batterie-Anschlüsse die Zeichen für Plus und Minus. Wie diese beiden Abbildungen zeigen, kann der Motor durch entsprechenden Anschluß an die Batterie vor- und rückwärts laufen.

Achtung! Stärkerer Strom als 4.5 Volt schadet dem Motor.

Der Mafador-Motor kann auf verschiedene Art an den Maschinenmodellen befestigt werden. Nachfolgend einige Beispiele:

Motor rückwärts am Modell mit einem Stab befestigt: (Durch Zurückziehen des Motors kann die Transmissionsschnur bei Bedarf gespannt werden.)

Motor seitlich liegend befestigt.

Motor mit einem Zweierklotz als Verbindung am Modell befestigt.

Nach unten wird der Motor nicht befestigt, dann läßt sich durch die Vergrößerung der Distanz zwischen Motor und Modell die Transmissionsschnur spannen.

Die Vorlage einer, durch Einbau von Motor und Batterie, selbstfahrenden Dampflokomotive ist erschienen. Ebenso die Vorlage einer E-Lok. Beide Modelle haben je einen BatteriemotorNr. 1 als Grundlage. Dazu sind jedoch noch Batteriemotor-Sonderteile nötig, die in eigenen Packungen zum Verkaufe gelangen.

Man bekommt diese Zusatzpackungen „Batteriemotor-Dampflokomotive“ und „Batteriemotor-E-Lok“ beim Spielwaren-Händler. Sollten diese dort nicht zu haben sein, ist das Batteriemotor-Haus, Pfaffstäiien bei Wien bereit, direkt zu liefern.

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